Wanderjahr 2026

18. Oktober, Tolle Wanderung im Nordschwarzwald

Über verwunschenen Pfaden entlang des Rötelbachs, vorbei an riesigen Felsen,
Farnen und flechtenbehangenen Bäumen und über idyllische Brücken wanderten
wir von Kentheim hoch zum Wanderheim Zavelstein des Schwarzwaldvereins.
Nach dem hervorragenden Essen war das Städchen Zavelstein, berühmt durch die alljährliche Krokusblüte und die mittelalterliche gleichnamige Burg, unser nächstes Ziel. Für die (etwas neblige) Ausssicht mussten erst 200 Stufen bewältigt werden aber es lohnte sich der Blick auf die gesamte Burganlage mit Zavelstein und den herbstlich gefärbten Wald.
Der Abstieg nach Kentheim hatte es in sich, doch alle schafften die steilen
Passagen und bestaunten immer wieder neue ins Blickfeld geratene
gigantische Felsformationen, u.a. den Stubenfelsen.
Sehr interessant war der Aufenthalt in der 1000 Jahre alten evangelischen
St.-Candidus-Kirche. Ein schlichter Steinbau, diente zeitweise als Frauenkloster
und seit dem 13. Jhd als Pfarrkirche, sehenswerte Fresken aus dem 14. Jhd.
Trotz etwas Nebel ein super Wandertag mit 14 gutgelaunten Teilnehmer.


6. Januar, Pauls Party

Das neue Jahr begann mit einer herrlichen Schnee-Wanderung
durchs Reichenbach- und Katzenbachtal nach Thomashardt zu
Paus Party. Aufgewärmt mit heißen Roten, Glühwein oder Glühmost
setzten wir die 10 Km-Runde fort, vorbei an Hegenlohe und den
´Franzosenklingenweg´ runter wieder zum Parkplatz unweit der
ehemaligen Ölmühle zwischen Reichenbach und Hegenlohe.


25. Januar, Glitzer und Glanz der Kelten:
Besuch des Heidengrabenzentrums in Erkenbrechtsweiler

Herrlich – windig frisch, neblig und mit Neuschnee gewürzt 
…war unser Ausflug zum Heidengrabenzentrum bei Erkenbrechtsweiler.
Beim Spaziergang vom Wanderparkplatz zum Heidengrabenzentrum
erfuhren wir von Wanderführer Alfred schon viele interessante Details
über die einstige Hochkultur der Kelten. Auf dieser ca. 17 Km2 großen
Hochfläche siedelten 120 – 50 v. Chr. , geschützt durch Steilhänge
der Alb und Befestigungsanlagen, etwa 20000 Menschen im „Oppium“,
einer stadtähnlichen Siedlung. Im Heidengrabenzentrum, da wunderbar
warm und windstill, wurde sehr anschaulich das tägliche, kulturelle und
künstlerische Leben der Kelten mit Karten, Alltagsgegenständen oder
Filmen gezeigt. Ein heißer Kaffee rundete diesen tollen Nachmittag ab.
Hier einige Fotos von der Wanderung, vom Aussichtsturm und vom
Zentrum.


26. April, Um und auf den Grafenberg

Sonntag 26. April 2026,  „Um und auf den Grafenberg“.

Zu dieser Frühlingswanderung trafen wir uns um 10 Uhr am Rathaus
und fuhren nach Grafenberg zum Aldi-Parkplatz am Kreisverkehr.
Auf Waldwegen und an blühenden Obstwiesen vorbei wanderten wir
hinauf auf den Grafenberg. Nach den schönen Ausblicken ging’s hinunter
durch den Ort weiter zum Florian und zum NFH Falkenberg, wo wir zur Mittagsrast einkehrten. Es ist auch ein Grillplatz vorhanden und manche grillten dort ihre Würste. Der weitere Wegverlauf führte uns noch zum Exotenwald Arboretum mit
140 Baumarten deren Besonderheiten auf Tafel beschrieben sind. Noch ein kurzes
Stück und man gelangte wieder zum Ausgangspunkt.
Wegstrecke: 11 km, Höhenunterschied: 240 m.


14. Juni, Sonnige Höhen und historische Mauern: Ein perfekter Wandertag zum Neuffen,

mit tollen Ausblicken durch “Die Brille”. Da hat einfach alles gepasst: Kaiserwetter, Aussicht, die perfekt gelegene Grillstelle und unsre gutgelaunte Wandergruppe.


12. Juli, Eine Herrliche Wanderung am vergangenen Sonntag

mit herrlichem Wanderwetter, vielen Teilnehmern und
traumhaften Ausblicken von den zahlreichen Aussichtsfelsen
Wie Hangender Stein, Zeller Horn ins Land und auf die legendäre
und berühmteste Burg der Schwäbischen Alb: Burg Hohenzollern.


25. Juli war unsere traditionelle Familienhocketse

Eine Überraschung gab es am Samstag Nachmittag kurz bevor das Festle anfing:
die Grillstelle war unglücklicherweise doppelt vergeben worden, sodaß wir kurz entschlossen umdisponieren mussten. Helmut zeigte wieder einmal daß er ein
hervorragender Pragmatiker ist und er bot in dankenswerter Weise die Grillstelle
auf seiner Wiese als Ersatzfestplatz an. Nach 20 Minuten war der „Umzug“ geschafft
und es wurde ein wunderschönes Grillfestle mit vielen Teilnehmern mit guter Laune,
kühlen Getränken, perfekten Temperaturen und einem tollen Sonnenuntergang.


27. September, Weinwanderung um Notzingen-Wellingen

Michael Gabriel begrüßte am Sonntag 23 Teilnehmer bei Mega blauem Himmel zur ersten Weinwanderung zu den Notzinger und Wellinger Weinbergen.

Zunächst ging es mit dem gut gefüllten Proviantwägele in die Gartenstraße zu Hobbywinzer Heinz Schobert. Auf den ersten Blick würde man hier keinen Weinberg vermuten. Doch entlang des Hauses, im Garten und bis hinüber zum elterlichen Haus wachsen zahlreiche Reben der Rotweinsorte Regent. Zusammen mit den Trauben befreundeter Winzer entsteht daraus eine beachtliche Menge Cuvée.
Heinz beantwortete geduldig unsere Fragen und gab uns interessante Einblicke in die vielen Arbeitsschritte – von der Rebe bis hin zur fertigen Flasche. Natürlich durfte auch die Verkostung nicht fehlen: Der Regent, ein vollmundiger, dunkelroter Tropfen, kam bei allen bestens an und schmeckte hervorragend.

Eine kleine Wanderung von rund 2 Kilometern führte uns zu einem „richtigen“ Wengert – dem historischen Weinbaugebiet in Verlängerung des Sonnenwegs, das bereits im 19. Jahrhundert aufgegeben wurde. In der optimalen Südhanglage wächst heute wieder die Weißweinsorte Riesling.
Natürlich durfte auch dieser Tropfen nicht fehlen: Gut gekühlt aus dem Wägele wurde der Riesling ausgeschenkt, probiert und von Michael fachkundig erklärt und kommentiert. Für die nötige Neutralisierung zwischendurch war ebenfalls gesorgt: Sprudel, Kräcker und Brot standen bereit – und nebenbei ließ sich damit auch der kleine Hunger stillen.
Vom sonnigen Südhang wechselten wir anschließend die Seite und wanderten hinunter und wieder hinauf zum Nordhang am Hohenreißach. Dem Weg folgend ging es weiter bis zur Kirchheimer Straße, vorbei an den Aussiedlerhöfen und schließlich zum nächsten Weinberg im Osten des Haldenbergs.

Auf dieser herrlich gelegenen Anlage in bester Südlage baut Kurt Blessing die weißen Rebsorten „Muscat“ sowie den dunkelblauen „Muscat Bleu“ an. Dankenswerterweise hatte Kurt Blessing in seinem Wengerterhäusle einige Flaschen für unsere Gruppe zum Probieren bereitgestellt. Diese Einladung nahmen wir natürlich gerne an: Bei einer gemütlichen Verschnaufpause verkosteten wir die verschiedenen Weine und genossen die guten Tropfen.

Wenige hundert Meter entfernt erwartete uns Hobby Weinbauer Heinz Barz um uns sein Wissen etwas näherzubringen. Seine Anlage besteht schon seit 25 Jahren und er baut die Weißweinsorte „Kerner“ an.
Auch diesen Wein durften wir probieren und besonders bei den Damen traf der liebliche Tropfen genau den Geschmack. Heinz Barz erklärte viele Details des Weinbaus, daß z. B. weiße Trauben nahezu keinen Insekten oder Kirschessigfliegen-Befall haben – ein großes Plus. Er zeigte uns den Gebrauch und die Funktionsweise des Refraktometers, einem optischen Gerät zur Bestimmung des Zuckergehalts des Traubensaftes, dieser dann in Oechsle-Grad angegeben wird.

Für die letzte Station war es noch etwa einen halben Kilometer. Dort erwartete Michaela die inzwischen hungrige Wandergruppe am neu angelegten Weinberg von Michael Gabriel, am Weg Richtung Schlierbach.
In traumhafter Umgebung, direkt am Waldrand unter Obstbäumen und mit einem herrlichen Blick in die Landschaft, schmeckte das leckere, herzhafte Essen gleich doppelt so gut. Eine willkommene Gelegenheit, sich zu stärken und die gemütliche Atmosphäre zu genießen.
Michael erklärte uns, dass er diesen Weinberg erst im Juni dieses Jahres angelegt hatte. Trotz des heißen Sommers sind die jungen Reben gut angewachsen. Dafür war allerdings regelmäßiges Gießen notwendig: Anfangs benötigten die Setzlinge rund 10 L, später etwa 5 L Wasser pro Pflanze und Woche.

Wie alle zuvor besuchten Wengerter setzt auch Michael auf die „PIWI“-Sorten. Dabei handelt es sich um pilzwiderstandsfähige Züchtungen, die deutlich weniger Pflanzenschutzmittel benötigen. Auf seinem Weinberg wachsen vier verschiedene PIWI-Rebsorten:
„Regent“, „Veritage“, „Levitage“ und „Johanniter“.
Diese vier Weinsorten wurden dann ausgiebig probiert, für süß, für trocken, für lieblich oder halbtrocken befunden sodaß bestimmt jeder seinen persönlichen Lieblingswein gefunden hat.
„Am Waldrand schallt´ es lange noch – der Weinbau lebe hoch!“

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unseren Hobbywinzern, die uns ihre Weinberge, ihr Wissen und natürlich ihre guten Tropfen nähergebracht haben.
Ein besonderer Dank geht an Michaela für die tolle Verpflegung sowie an Michael für die hervorragende Führung und die Idee zu dieser gelungenen Weinwanderung.

Und natürlich bedanken wir uns auch bei allen Gästen und Mitwanderern, die mit ihrer guten Laune und Geselligkeit zu diesem schönen Tag beigetragen haben.
Es war eine rundum gelungene Weinwanderung.